Wer überzeugen will, muss brennen
“Ohne Stimme ist man nichts, mit Stimme ist man längst noch nicht wer.” Luciano Pavarotti
Unsere Stimme verrät mehr über uns, als wir denken. Sie zeigt, was uns begeistert und bewegt – kurz: wofür wir brennen! Und ganz nebenbei sollen ja auch die Weihnachtslieder schön klingen
Also auf zu einer samtenen, weichen, wohligen Stimme!
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Posten Sie einen Kommentar unter diesen Beitrag, in welcher Situation Ihre Stimme Sie schon mal im Stich gelassen hat. Deadline: heute um Mitternacht
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Wir schalten die Kommentare so schnell wie möglich sichtbar und verlosen unter allen Teilnehmern den heutigen Gewinn. Die Gewinnernamen (bzw. Pseudonyme) schreiben wir ebenfalls unter diesen BLOG-Eintrag zum heutigen Türchen. Schauen Sie also in den nächsten Tagen spätestens wieder vorbei, ob Sie gewonnen haben, und mailen Sie uns dann Ihre Postadresse an info@kreative-chaoten.com. Viel Glück, wir freuen uns auf Ihre Beiträge!



Es war der erste Versuch einer Lesung.
Ich hatte alles gut vorbereitet, hatte meiner besten Freundin ein paar Passagen vorgelesen: alles klappte prima und ich war die Ruhe selbst.
An diesem Abend war ich so aufgeregt, dass auch das Rouge mein gerötetes Gesicht nicht mehr verbergen konnte.
Dann wurde es still. Ich konnte die Erwartung spüren.
Ich hielt den Text in meinen Händen, blickte in die Runde und begann zu lesen.
Kein Ton war zu hören.
Herzklopfen.
Ich versuchte es noch mal.
Lauter.
Nun kam nur ein heiseres Krächzen heraus.
Nun fühlte ich so etwas wie Panik und mein erster Gedanke galt der Flucht.
Abere auch das gelang mir nicht.
Ich schluckte ein paar mal, Man reichte mir ein Glas mit einem Lächeln.
Ich trank, atmete ein und aus, ein und aus…
Dann merkte ich, dass ich ruhiger wurde, dachte an das Lächeln und entspannte mich.
Beim nächsten Versuch war sie wieder da:
meine Stimme.
In diese Situation möchte ich gerne auch einmal kommen. Dazu müsste ich aber erstmal ein Buch schreiben, oder?
Meine Stimme fühlt sich mit oder ohne Aufregung oft krächzend und rauh an .Man hürt sich ja selbst immer anders als andere Leute , aber manchmal kriege ich die Krise ,wenn ich mich auf Tonband oder in einem Videofilm höre. Schrill und krächzend und als ich ich einen dicken Schnupfen hätte, ganz und gar nicht so, wie ich gerne klingen möchte.Aber ob man dagegen etwas tun kann? Auch beim chorsingen früher hatte ich an manchen TAgen das Gefühl, die Töne gar nicht treffen zu können, an anderen Tagen war das kein Problem.
Mit oder ohne Stimme wünsche ich allen einen schönen Tag
Susanne Reinig
Nach stundenlangem Telefonieren zwecks Business – deshalb ist jetzt immer “notfallequipment” dabei
Beim Singen hatte ich lange Zeit Probleme durch Räuspern Da ich in zwei Chören singe und die Qualität und mein Ehrgeiz nicht mit dem Ergebnis meiner Stimme übereinstimmten, war ich sehr unglücklich und auch wütend. So nach dem Motto: Ich kann es besser. Räuspern ist ohnehin nicht gut für die Stimme und war für mich auch schon bei Seminaren, die ich gehalten habe, hinderlich. Man selbst fühlt sich nicht gut damit und es klingt unschön. Dadurch strahlt man auch keine wirkliche Souveränität aus. Jetzt hat sich das gelegt. Darüber bin ich sehr froh. Ich kann mich auf meine Stimme immer mehr verlassen. Ich denke, das hat viel mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu tun.
Zur Prüfung für das 2. Fach Musik schrieb ich mir für das Singen zur Gitarre ein eigenes Lied – Da es mir aus der Seele geschrieben war – sang ich es voller Inbrunst – wie frau früher so sagte – Beim letzten Refrain “Lächelt-lacht-so lacht doch” versagte total meine Stimme – Ich konnte es nur weniger als krächzend zu Ende bringen – Glücklicherweise lachten die Prüfer nicht – Die Prüfung bestand ich dank meines inspirierten und gewagten Engagements – mein Wissen trat darüber in den Hintergrund – Den Prüfern ein großes DANKE für so viel Anerkennung – Vor 40 Jahren war so etwas noch möglich
Meine Stimme verließ mich heute, als ich mich bei jemandem entschuldigen wollte.
Es ist Jahre her. Ich stand nervös im Deutschunterricht vor der Klasse. Das Thema war “Der Zauberlehrling” von Goethe: Gedichtvortrag. Meine Knie waren butterweich und ihr Zittern war deutlich bei jedem Wort zu hören. Bei der Textstelle “Ach, da kommt der Meister!” legte ich all meine Erleichterung über das nahende Ende dieser Tortur in diese Zeile. Von da an war ich komplett ruhig, ich bekam wieder Luft und das Zittern hatte aufgehört. Bis heute begleitet mich das Phänomen bei Prüfungssituationen und trotz der “1″ im Gedichtvortrag plagen mich bis heute Versagensängste, wenn ich vor den kritischen Blicken der Prüfer stehe.
Vor einigen Jahren, als ich noch in Dresden lebte, wollte ich so gerne in den Freiwillgen Chor der berühmten Semperoper werden. Ich bekam nach längerem Warten endlich eine Chance – einen Termin zum Vorsingen. Natürlich probte ich zu Hause und nicht nur da. Vor dem Vorsingen fuhr ich eine längere Strecke mit meinem alten Auto ohne Klimaanlage. Es war sehr heiß, so dass ich das Fenster geöffnet hatte. Und ich sang aus voller Kehle, den ganzen Weg lang. Aufgeregt näherte ich mich der Oper, nahm Platz, wartete artig. Dann wurde ich hinein gebeten. Ein Mann schlug die Akkorde auf dem Klavier an. Er und fünf andere richteten erwartungsvoll ihre AUgen (und Ohren) auf mich. Ich aber stand nur da, den Mund offen – aber es kam kein Ton mehr heraus. Diese erwartungsvollen Augenpaare, die Stille und meine eigene Ungläubigkeit spüre ich noch heute. Mein Gott, wie peinlich! Krächzend versuchte ich sie zu überzeugen, dass meine Stimme nur ausnahmsweise heute so klingt. Ich konnte sie nicht wirklich überzeugen. Und später sang ich dann im Gospel-Chor……..
fortuna5
Ort: Prüfungsraum
Situation: mündliche Abiturprüfung
Natürlich sind 30 Minuten nicht viel, man kann dennoch einiges (=eine ganze Klausur in Stichpunkten) schaffen. Dies habe ich; wie mir jetzt klar geworden ist, sogar mit Bravur geschafft. Einziges Problem: Die Stimme. Ja, man konnte mich verstehen. Der Lehrer hatte inhaltlich auch die normalen Fragen und war mir wohlgesonnen. Wahrscheinlich das einzige Manko, was auch er nicht ausbügeln konnte war die Lautstärke und die Schnelligkeit und die Zähflüssigkeit des Sprechens. Eines kann ich sagen: Angenehm ist etwas anders.
Naja, das war als ich mal ein Gedicht bei meiner Freundin auf der Hochzeit vorgelesen habe – in der Kirche. Übers Mikro hört man sich doch immer ganz besonders selbst, und da ist mir irgendwann einfach die Luft ausgegangen. Das muss man echt üben.
Meine Stimme hat einmal versagt. Meine Heirat. Ich konnte zunächst nur nicken, aber die Standesbeamtin bestand auf ein hörbares “Ja”.
Ich werde immer wieder auf meine positive Ausstrahlung angesprochen. Die Rolle meiner Stimme? Ich weiß es nicht.
Liebe Adventskalender-Fans,
gewonnen hat diesmal Dana.
Bitte senden Sie uns Ihre Adresse an info@kreative-chaoten.com, damit wir Ihnen den Gutschein zuschicken können.