Timing ist alles: Tipps gegen die Unpünktlichkeit

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Schon wieder zehn nach 12 und eigentlich wollten Sie um Punkt da sein! Na ja, was soll’s. Fünf bis zehn Minuten zu spät ist auch kein Weltuntergang… Trotzdem – wenigstens für dieses Mal hatten Sie sich vorgenommen, pünktlich zu kommen! Zwar haben sich mittlerweile eigentlich alle daran gewöhnt, auf Sie zu warten, aber wär ja doch mal schön gewesen. Wahrscheinlich gehören Sie einfach zu den notorischen „10 Minuten zu spät“-Kommern. Aber warum eigentlich?

Mal ganz ehrlich: es hat ja nicht nur Nachteile, zu spät zu sein. Zumindest sind alle schon da und es kann gleich losgehen. Und Sie sind gerade so richtig in Fahrt. Schließlich hat das bisschen Beeilen Ihre Lebensgeister erst richtig wachgerüttelt. Solange es sich dabei nicht um wichtige Termine handelt, ist das alles auch nur halb so wild. Spätestens aber, wenn dadurch ein bedeutendes Geschäft platzt oder Ihre Mitmenschen allmählich beginnen, Sie als unzuverlässig abzustempeln, wird daraus ein echtes Problem für Sie. Auf Dauer kostet es Sie eine Menge Zeit, Geld und Nerven, nicht zu vergessen die unzähligen Entschuldigungen bei Ihren Kollegen und das schlechte Gewissen.

Dabei ist es eigentlich ganz leicht, pünktlich zu sein. Wir müssen uns selbst nur ein wenig austricksen. Wer immer 10 Minuten zu spät kommt, kann doch genauso gut auch immer pünktlich sein! Mit diesen Tricks schaffen Sie es garantiert.

  • Stellen Sie Ihre Uhr um eine Minute vor – nicht mehr! Um die S-Bahn gerade noch zu erwischen, ist eine Minute Gold wert. Wenn Sie aber recht viel mehr draufschlagen, besteht die Gefahr, dass Sie dran denken, wenn’s mal wieder knapp wird: „Aaaach, ich hab ja eigentlich noch Zeit!“ und schon ist die S-Bahn weg.
  • Richten Sie sich die Terminerinnerung in Outlook ein.
  • Stellen Sie den Alarm in Ihrem Handy ein. Sehr wirksam ist es auch, wenn eine Person, auf die Sie gerne hören, Ihnen eine Sprachmemo aufs Handy spricht, z. B. „Jetzt aber los, Cordula!“ oder „Endspurt!“. Diese Sprachmemo können Sie dann als Alarmton einstellen und schon haben Sie eine motivierende Erinnerung.
  • Ganz radikal: Lassen Sie den PC automatisch zu einer bestimmten Zeit herunterfahren. (Aber Achtung! Dann immer mal wieder zwischenspeichern)
  • Nehmen Sie sich nicht vor, pünktlich zu sein. Nehmen Sie sich vor, zu früh zu sein! Meist schaffen Sie es dann genau rechtzeitig zum Termin. Und falls Sie doch zu früh da sind, nehmen Sie sich einfach etwas zu lesen oder zu arbeiten mit.
  • Schließen Sie eine Wette ab. Oftmals hilft es, die Sache sportlich zu sehen. Das weckt den Ehrgeiz in uns. Dabei können Sie natürlich auch mit sich selbst wetten und sich eine schöne Belohnung versprechen, wenn Sie zum Beispiel eine Woche pünktlich waren. Oder Sie wetten mit den Kollegen, die sonst immer beim Meeting auf Sie warten dürfen. Das wirkt verpflichtender.

Wichtig dabei ist, dass Sie Spaß an den Tricks haben, die Sie verwenden. Überlegen Sie sich immer wieder, was Sie dazu bringen könnte, pünktlich zu sein. Denn auch der Handy-Alarm „Endspurt!“ wirkt ganz und gar nicht mehr motivierend, sobald er zur Routine geworden ist. Werden Sie kreativ! Sie werden sehen, Sie haben mehr Zeit für die wichtigen Dinge, sind nicht mehr so gehetzt und brauchen Ihr schlechtes Gewissen nicht ständig mit Ausreden und Entschuldigungen zu beruhigen.

Und wenn Sie es trotz aller Bemühungen nicht rechtzeitig schaffen, dann hadern Sie nicht lange mit sich. Entschuldigen Sie sich einfach knapp. Schließlich kann jedem mal was dazwischen kommen.

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